Wer zusätzlich noch Kurzhanteln bei seinem Gymnastikballtraining benutzt, stärkt weitere Muskelpartien.

Wie hart darf ein Gymnastikball aufgepumpt werden?

Versuchen Sie es erst gar nicht mit dem Mund. Irgendwann beginnt sich die Welt um Sie herum lustig zu drehen und kleine Sternchen fliegen vor Ihren Augen durch die Gegend. Nutzen Sie stattdessen zum Gymnastikball aufpumpen eine Luftpumpe, die es als Zubehör zu kaufen gibt. Oft wird den Bällen auch direkt eine Pumpe beigelegt. Aber auch dann wissen Ihre Arme anschließend, was sie geleistet haben. Erst recht, wenn Ihre Gymnastikball-Größe die 85 cm überschreitet.

Handelsübliche Pumpen, die Sie auch benutzen können, wenn Sie eine Luftmatratze aufpumpen wollen, leisten einen guten Dienst. Durch den Betrieb mit den Beinen, ermüdet Ihr Körper nicht so schnell, und Muskelkater müssen Sie in der Regel auch nicht befürchten.

Die einfachste Methode, einen Gymnastikball aufzupumpen, ist natürlich ein Kompressor. Diese gibt es in der elektrischen Ausführung für ein paar Euro im Internet. Eventuell haben Sie auch einen großen Kompressor in der Garage stehen? Aber Achtung: Dem Kompressor geht die Puste nicht aus, und Sie müssen den richtigen Moment erwischen, ihn auszuschalten!

Wann ist der Gymnastikball richtig aufgepumpt?

Es ist ganz einfach: In der Regel steht in der Produktbeschreibung Ihres Gymnastikballs, wie viel Druck er aushalten kann. Wenn Sie einen Kompressor benutzen, wird in der Luftdruckanzeige genau angezeigt, wie viel Druck bereits im Ball ist. Wenn Sie es mit einer Hand- oder Fußpumpe probieren, gilt das „Pi Mal Daumen“-Prinzip. Pumpen Sie ihn nach Gefühl auf, sodass er nicht zu prall, aber auch nicht zu weich ist. So wird’s gemacht:

  • Gymnastikball am Anfang nur zu 80 Prozent aufpumpen (wenn es weniger ist, ist das auch nicht schlimm)
  • Nach 24 Stunden den Druck vorsichtig erhöhen
  • Am dritten Tag hat sich das Material so weit ausgedehnt, dass es ohne Bedenken mit Luft gefüllt werden kann, bis die gewünschte Härte erreicht ist.

Wie hart darf ein Gymnastikball aufgepumpt werden?

Es kommt darauf an, was Sie mit dem Pezziball vorhaben. Wollen Sie darauf Ihre Übungen trainieren, dann sollte der Ball härter aufgepumpt sein, als wenn Sie darauf sitzen möchten. Aber Vorsicht: Auch fürs Training darf der Ball nicht knüppelhart aufgepumpt sein. Erstens platzt er dann leichter und zweitens könnte es sein, dass Sie bei einer unkontrollierten Bewegung wie ein Flummi durch die Gegend springen.

Ein Sitzball, der zum Gymnastikball-Stuhl umfunktioniert wird, darf dagegen bedenkenlos härter aufgepumpt werden. Hier kommt es auf Ihren Wohlfühl-Komfort an.